Wut ist oft eine Schutzreaktion, die tiefere Emotionen wie Angst oder Verletzung verdeckt. Wenn wir uns angegriffen fühlen, neigen wir dazu, uns zu verteidigen – sei es durch Rückzug oder Gegenangriff. Doch echte Verbindung entsteht, wenn wir den Mut haben, verletzlich zu sein, anstatt impulsiv zu reagieren.
Verletzlichkeit ist keine Schwäche, sondern die Grundlage für ehrliche Kommunikation. Wer sagt: „Ich fühle mich verletzt, wenn du das sagst“, öffnet die Tür zum Verständnis. Hingegen führt „Du kritisierst mich immer!“ meist zu Streit.
Auch Feedback ist ein entscheidender Faktor: Wertschätzend formuliert, fördert es Wachstum; unsensibel geäußert, löst es Widerstand aus. Sowohl beim Geben als auch beim Annehmen von Feedback hilft Selbstreflexion: Reagieren wir aus Schmerz oder Offenheit?
Gute Kommunikation braucht Ehrlichkeit und Empathie. Wer seine Gefühle anerkennt, Verletzlichkeit zulässt und Feedback konstruktiv formuliert, schafft Raum für echte Verbindung und gegenseitiges Verständnis.

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